
UnternehmensportraitWIESENHOF – Deutschlands Geflügelmarke Nr. 1Fast jedes zweite in Deutschland geschlachtete Hähnchen kommt von WIESENHOF in den Handel. Das Angebot des Unternehmens an Qualitätsgeflügel erstreckt sich von der konventionellen Bodenhaltung bis zum Bio-Hähnchen aus ökologischer Aufzucht. Darüber hinaus gehören Puten- und Entenspezialitäten als Frisch- und Frostgeflügel, Convenience- sowie Geflügelwurst-Produkte zum umfassenden Sortiment. Begonnen hat die mittlerweile 50-jährige Erfolgsgeschichte des – damals allerdings noch nicht unter der Marke „WIESENHOF“ bekannten – Hähnchens mit der Erfindung des „Goldhähnchens“ durch Heinz Lohmann (1956). Im Jahr 1964 beteiligte sich der Unternehmer an der Gründung eines Geflügel-Kontors in Frankfurt und begann mit dem Aufbau der Marke WIESENHOF. Eine weitere Beteiligung erfolgte an der Brüterei Weser-Ems des Unternehmers Paul Wesjohann. Beiden Familienunternehmen gelang es in den 70er und 80er Jahren, sich durch die Ausdehnung der Geschäftsaktivitäten erheblich zu vergrößern. 1987 entstand die Firmengruppe Lohmann-Wesjohann, aus der Ende 1998 wiederum die heutige PHW-Gruppe hervorging. Das Credo von Heinz Lohmann gilt noch heute: „Mit der Wahrheit machen wir die besten Geschäfte.“ Als ein Bereich der PHW-Gruppe mit Hauptsitz im niedersächsischen Visbek-Rechterfeld beschäftigt WIESENHOF rund 2.800 Mitarbeiter und steht für einen Umsatz von rund 1,19 Mrd. Euro (2008/2009). Das Unternehmen beliefert den Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland; hinzu kommen speziell auf die Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie abgestimmte Produkte. Der Exportanteil beträgt rund 25 Prozent. Zu den Betrieben der PHW-Gruppe/WIESENHOF gehören:
Hinzu kommen rund 800 bäuerliche Partnerbetriebe bzw. Erzeugergemeinschaften, deren Name und Sitz jeweils auf dem Etikett des Frisch- und Frostgeflügels angegeben wird. Mit der Nennung des Aufzuchtbetriebs war WIESENHOF 1995 der erste Geflügelproduzent überhaupt, der – im Sinne von Transparenz und Vertrauensbildung – eine Herkunftsgarantie in dieser Form eingeführt hat. Darüber hinaus praktiziert das Geflügelunternehmen ein geschlossenes Produktionssystem, das auch die Logistik und Transporte zu den Handelspartnern einschließt. Umfassendes Herkunfts- und Qualitätskonzept etabliertFür alle WIESENHOF-Produkte gilt das unternehmenseigene umfassende Herkunfts- und Qualitätskonzept, mit dem das Unternehmen eine Vorreiterrolle in der gesamten Lebensmittelindustrie einnimmt. Nach dem Prinzip „Alles aus einer Hand“ liegen sämtliche Produktionsstufen – von der Elterntierhaltung über die Brütereien, die Aufzucht, Schlachtung und Verarbeitung bis hin zu den eigenen Futtermühlen – komplett in Deutschland. Die ausgewählten Vertragspartner des Unternehmens sorgen für eine kontrollierte, tierschutzgerechte Aufzucht in Bodenhaltung. Auf die Verfütterung von tierischem Eiweiß wie zum Beispiel Tiermehl oder von antibiotischen Leistungsförderern wird bereits seit über zehn Jahren durchgehend verzichtet. Darüber hinaus achtet WIESENHOF seit dem Jahr 2000 strikt darauf, kein genmanipuliertes Soja einzukaufen, sondern verfüttert ausschließlich GVO-freies (GVO: genveränderte Organismen) Sojaschrot. Kurze Transportwege zur nächstgelegenen Schlachterei komplettieren das Qualitätsprogramm. Jedes geschlachtete Tier wird mehrfach von amtlicher Seite und von WIESENHOF kontrolliert. So stellt das Unternehmen sicher, dass nur einwandfreie Ware in den Handel gelangt. Beim anschließenden Transport zum Einzelhandel bleibt die Kühlkette ununterbrochen aufrechterhalten. Die geografische Verteilung der Schlachtereien in Deutschland garantiert dabei kürzeste Wege.
In Kontrolle, Forschung und Entwicklung investierenWIESENHOF investiert regelmäßig in die Bereiche Kontrolle sowie Forschung & Entwicklung, um optimale Produktsicherheit und höchsten Verbraucherschutz zu gewährleisten. So unterhält das Unternehmen – übrigens als einziges in ganz Deutschland – zwei modern ausgestattete Labore: ein zentrales Veterinärlabor am Standort Rechterfeld sowie ein zentrales Qualitätslabor in Lohne. In Lohne befindet sich auch das WIESENHOF Technikum, das größte Test- und Entwicklungszentrum seiner Art in Europa. Hier werden sämtliche neuen WIESENHOF-Kreationen, Zubereitungsarten und auch Verpackungen entwickelt, getestet und bis zur Marktreife verfeinert. Dazu stehen den Produktentwicklern eine Versuchsküche, eine Produktionsstraße sowie ein Sensorik-Raum für die Verkostung zur Verfügung. Nach ersten Tests in der Küche folgt der Großversuch im Technikum, wo Produktionsabläufe simuliert werden können. Stand: März 2010
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