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Aktuelle Pressemitteilungen

Stellungnahme zu der aktuellen Berichterstattung von
„report Mainz“ vom 01.02.2010

Wiesenhof widerspricht Darstellung von „report Mainz“

„report Mainz“ hat am 1. Februar die ursprünglichen Vorwürfe und Bilder über Missstände in einer Elterntierfarm in Twistringen wiederholt und um anonyme Anschuldigungen ergänzt. Das bedauern wir insofern, als dass der SWR-Redaktion umfangreiche Belege und eidesstattliche Versicherungen vorlagen, wonach die gezeigten Verstöße weder den Wiesenhof-Unternehmensleitlinien für Tierschutz entsprechen noch auf die Elterntierbetriebe zutreffen. Die in dem „report“-Beitrag getätigten Aussagen stehen in Widerspruch zu sämtlichen Protokollen und Dokumenten auch amtlicher Art, die wir im Rahmen der ständigen internen sowie auch externen Kontrollen unserer Farmen erhalten.

Tatsache ist:

  • WIESENHOF liegen eidesstattliche Versicherungen aller Elterntierfarmer aus den Landkreisen Vechta und Diepholz vor. Darin bestätigen die aktuellen Pächter, dass die Geflügelbestände regelmäßig von Amtsveterinären überprüft werden und dass dort nicht gegen tierschutzrechtliche Bestimmungen verstoßen wurde oder wird.

  • Schreiben von Amtsveterinären aus fünf Landkreisen bestätigen die Darstellung von WIESENHOF.

  • Von dem Tierschutzbeauftragten Dr. Löhren liegt eine eidesstaatliche Versicherung vor, in der er die, in dem report-Beitrag vom 1. Februar von einem Unbekannten formulierten, Vorwürfe in aller Deutlichkeit zurückweist. Dr. Löhren wird rechtliche Schritte gegen die gegen ihn erhobenen anonymen Anschuldigungen einleiten.

Gegen die in dem Beitrag gezeigte damalige Ex-Pächterin ermittelt inzwischen die Staatsanwaltschaft Verden wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Sie ist ihrer vertraglichen Aufsichtspflicht nicht nachgekommen, hat Tierschutzverstöße nicht unterbunden, weder uns noch die zuständigen Behörden informiert, sondern stattdessen die Vergehen zugelassen und dokumentieren lassen.

Wir setzen alles auf die lückenlose Aufklärung des Falles. Wie wir bereits mehrfach betont haben, sind die dargestellten Bilder und Zustände absolut unentschuldbar. Als Konsequenz hatte sich unser Unternehmen mit sofortiger Wirkung von den verantwortlichen Mitarbeitern und den für die Verladung der Tiere verantwortlichen Fremdfirmen getrennt. Darüber hinaus hat Wiesenhof die umfangreichen bestehenden Kontrollen bei Elterntierbetrieben deutschlandweit nochmals verschärft.

Trotz eines engmaschigen Kontrollnetzes, das neben den Elterntier-Landwirten auch die 800 Vertragslandwirte sowie sämtliche Herstellungsstufen umschließt, ist ein Fehlverhalten Einzelner leider nie 100prozentig auszuschließen. Unser schnelles und entschlossenes Handeln zeigt, dass wir Verstöße gegen Tierschutzbestimmungen in keinster Weise akzeptieren.

 

 

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