Hähnchen und Huhn
Als Hähnchen bezeichnet man Tiere, die männlich oder weiblich sind. Charakteristisch ist, dass sie am Ende der Mastzeit zirka 30 Tage alt sind und küchenfertig 800 bis 1.200 Gramm wiegen. Werden sie länger als 90 Tage gemästet, bezeichnet man männliche Tiere als „Junger Hahn“. Dieses Erzeugnis hat jedoch in Deutschland keine Bedeutung.
Das Suppenhuhn hat als Legehenne zuvor Eier produziert und ist 15 und mehr Monate alt. Kochfertig wiegt das Suppenhuhn je nach Rasse zwischen 1.000 und 2.000 Gramm. Das Fleisch ist kernig (aber nicht zäh) und hat einen ausgeprägten Eigengeschmack. Es eignet sich deshalb gekocht besonders gut für Hühnerbrühen, Ragouts und Salate
Ente
Bei den Enten dominiert die Pekingente. Sie wiegt bratfertig 1.800 bis 2.500 Gramm oder als „Junge Ente“ 1.500 bis 2.000 Gramm. Sie ist nach dem Braten besonders knusprig. Die Flugente (auch Barbarieente genannt) besitzt einen größeren Muskelfleischanteil. Sie hat viel Brustfleisch und wiegt zwischen 1.600 und 3.000 Gramm.
Pute
Die Bezeichnung Pute/Puter wird gleichbedeutend für Truthuhn und Truthahn verwendet. Hennen können bis zu zwölf Kilogramm, Hähne bis zu 25 Kilogramm wiegen, weshalb die Tiere meist zerlegt als Teilstücke in den Handel kommen. „Junge Puten“ beziehungsweise „Junge Truthähne“ bringen 2.000 bis 6.000 Gramm auf die Waage.
